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Von Montag, den 18. Juni, bis
Freitag, den 22. Juni, dieses Jahres, residierten der Chor und
das Orchester des Musikgymnasiums in Plöwen und Rothenklempenow,
um sowohl gemeinsam als auch getrennt für das große
Abschlusskonzert in der Philharmonie, welches am Montag, dem
25.06., stattfand, zu proben. Sicher fragen Sie sich jetzt:
gemeinsam? Doch Sie haben vollkommen richtig gelesen. Hiermit
soll der besondere Anlass, eine Premiere von Chor & Orchester im
Zusammenspiel, noch einmal hervorgehoben sein.

Nach der Ankunft- und nach einer
warmen Mahlzeit- wurde sofort mit den Proben unserer
Intensivprobenphase begonnen, und zwar mit gründlichen
Einsingübungen unter der Leitung von Frank Markowitsch. Alsbald
erklangen die ersten Harmonien von Felix Mendelssohn- Bartholdys
„Hör mein Bitten“, dicht gefolgt von der Motette „Jauchzet dem
Herrn alle Welt!“. Darauf folgten die „5 Gesänge für Chor und
Orchester“ von Béla Bartók. Doch nicht nur der Chor hatte ein
anspruchsvolles Programm zu erarbeiten, denn das Orchester,
geleitet von Tilo Schmalenberg, sollte mit Gioacchino Rossinis
Ouvertüre „Die diebische Elster“, Franz Schuberts „Rosamunde,
Fürstin von Zypern“ (Ballettsuite) und Andreas Koppels „Konzert
für Schlagzeug und Orchester“ ebenfalls glänzen.

Am Dienstag und Mittwoch hatten
wir Glück mit dem Wetter und so konnte man zwischen den Proben
in den zehnminütig entfernten See springen und eine kleine
Schwimmpause einlegen. Zwischendurch hatte der Chor die
Gelegenheit, einen Stimmbildungscrashkurs in Anspruch zu nehmen.
Jeweils in Zweiergruppen ließen sich die Frauen- und
Männerstimmen reihenweise von Frau Siebert und Herrn Bauditz
ausbauen. Bei solcher, ja man könnte schon fast sagen
Massenbegeisterung an „Stimmbildung“ war es auch nicht
verwunderlich, dass Herr Markowitsch schon bald wie ein
Honigkuchen strahlte. Schließlich gab es am Donnerstag ein
Vorkonzert in der Kulturscheune von Rothenklempenow. Am Freitag
traten der Chor, ein bisschen heiser geworden, und das Orchester
die Heimreise an. Und dann endlich war es so weit! Das große
Konzert im Kammermusiksaal der Philharmonie stand nur noch zehn
Stunden entfernt vor der Tür. Noch einmal alles durch- und
abgesprochen und Schwupps... eh man sich versah, stand man schon
im grellen Licht der Scheinwerfer...
Am Anfang des Konzerts: absolute
Stille.
Am Ende: tosender Beifall.

(Gott sei Dank konnten wir am
nächsten Morgen ausschlafen.)
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Hier das
Programm noch mal zur Übersicht:
Gioacchino Rossini Die diebische Elster
(Ouvertüre)
Andreas
Koppel Konzert für Schlagzeug und
Orchester Solisten: Alexej Gerassimez, Julius Heise
Béla
Bartók 5 Gesänge für Chor und
Orchester
Felix
Mendelssohn- Bartholdy Jauchzet dem Herrn alle Welt
Hör mein
Bitten (Chor & Orchester) Solistin: Ji Eun Kwon (Sopran)
Franz
Schubert Rosamunde, Fürstin von Zypern
(Ballettsuite)
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