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 Einweihungsfeier unseres Schulhofes


Allmählich füllte sich unser DussmannSaal für die Eröffnung des Schulhoffests. Nicht zuletzt versammelten wir uns alle, um ein Dankeschön zu vermitteln, sowie den Beteiligten die Gelegenheit zu bieten, sich selbst noch einmal abschließend über das „Projekt Schulhof“ zu äußern. Unter noch gelegentlichen Stuhlrücken trat Zhi Feng, eine Schülerin der 6. Klasse, auf die Bühne um uns mit dem 1. Satz von Haydns Sonate in C- Dur ein feierliches Eröffnungsständchen darzubieten. Schließlich betritt unser Schulleiter vors Publikum, um ein paar einleitende Worte sowie eine Dankrede an unsere Gäste zu richten. In einer gelungenen Gegenüberstellung von vorher/ nachher sehen wir alte Bilder unseres Schulhofes: das alte Gemäuer, Gestrüpp, Unkraut und ein erschöpfter Rasen, lassen alles wie ein altes, schönes aber etwas eingestaubtes Gemälde aussehen, was schließlich abgestaubt und restauriert wurde. Das Entstandene beeindruckt. Doch all das wären nur Seifenblasen gewesen, hätte es nicht 2005 im September eine entscheidende Elternversammlung gegeben, wo man auf Frau Stordeur- Landschaftsarchitektin und Schöpferin unserer Schulhofkreation- aufmerksam wurde. Träume über Träume gab es ja viele, doch ein Plan musste her. Und so bekommen wir bei der im Hintergrund laufenden Power-Point- Präsentation ein paar Beispiele des großartigen Konzepts von Frau Stordeur, das beides: Hand und Fuß hatte. Schließlich schlug der Vortrag von Frau Stordeur ein. Überzeugende Argumente wurden durch argumentative Überschriften gestützt: wie z. B. „Der Haupthof braucht einen repräsentativen Innenhof“. „Als Schulleiter kommt man viel herum“ und meistens wird man mit Asphaltwegen und ein paar „Sitzchen“ begrüßt. Und somit verweist unser Schulleiter auf die besonders liebevoll und auch prächtig gestaltete Ausstattung der 5 Höfe, die durch 5 Linien verbunden sind, was unser Motto repräsentiert: 5 Linien- eine Leidenschaft. Die Wege sind so verziert, dass man Notenlinien darin wiedererkennen kann - auch sind es wiederum 5. Schließlich sind durch die Kreativität der Gestaltenden und der Gewissenhaftigkeit der Ausführenden auch irgendwie „klingende Höfe entstanden“, so unser Schulleiter. Tatsächlich werden unsere Höfe nun mit Lebendigkeit erfüllt. Letztlich folgt noch ein Dankeschön an alle die mitgeholfen haben, unentwegt tätig waren und ein riesengroßes Dankeschön an die Frau, die immer dran geblieben ist, immer da war und auch nicht lockergelassen hat. „Von allen Glücksfällen war sie eigentlich der allergrößte“. Mit diesen abschließenden Worten gibt Herr Szameitat unter tosendem Beifall das Wort an Frau Stordeur weiter. Ihre ersten Worte machen uns darauf aufmerksam, dass Musik- im Gegensatz zum Ballett oder zum Schauspiel uns überall umgibt. Weiter machte sie uns deutlich, dass das Geld, was da ist, dazu da ist, um zu investieren. So wurde es hier letztlich in Bildung investiert. „Bildung ist“ somit „die beste Investition für die Zukunft (…) Nur eines ist teurer als Bildung: nicht Bildung (…)“. 5 Notenlinien als Wege verbinden die Gebäude miteinander. 5 Höfe - 5 Themen heißt es und schließlich werden uns alle kurz vorgestellt. Hof 1 und sein Thema schlechthin: Die besondere Note. Und so wird über den Brunnen gesprochen, den Christof Glamm entwickelte, welcher übrigens genau neben mir saß: mit Bescheidenheit erhob er sich um den Applaus zu würdigen. Nach Hof 1 folgt schließlich Hof 2, wo wir die Variation als musikalisches Motiv wiederfinden: so schmücken Efeuvariationen die Scheinfenster an der Mauer vor der Mensa. Trotz der großen Enge im „Durchgangshof“ beim Übehaus - Hof 3-  gelang es einen Fahrradunterstand zu bauen. Hier ging ein herzliches Dankeschön an Frau Kirste (aus der Firma Kühn & Kirste). Schließlich noch die Höfe 4 & 5 beim Pavillon. Sie sind heute Grün- und Spielplatz. Beenden tut Frau Stordeur ihre Rede mit dem netten Satz: „(…) und zu diesem schönen Auftrag dank‘ ich ihnen allen.“ Unter einer vor lautem Klatschen bebende Aula setzte sie sich wieder. Unser lieber Bezirksbürgermeister, Dr. Hanke, fand, dass es einfach eine schöne Atmosphäre ist, in der man sich aufhalten kann. Außerdem meint er: „(…) wenn ich höre, mit wie viel Kreativität hier gearbeitet wurde (…) so kann man das auch weitererzählen (…). (…) danke im Namen des Bezirksamtes Berlin an alle Unterstützenden“ und „(…) viel Spaß noch auf den 5 Höfen an alle“ wird uns von ihm noch gewünscht. Last but not least: Herr Heuer, der ohne viele Worte nur einen Dank, sowie Bewunderung gegenüber der Schulleitung zum Ausdruck bringen wollte. Insbesondere an Herr Szameitat, Frau Wolter und Herr Grund. „Das war eine geniale Zusammenarbeit, wie ich sie noch nie erlebt habe.“ Zum Schluss durfte auch noch eine Vertreterin der „Großen“ zeigen, was sie schon kann. Anika Weichelt- Schülerin der 11. Klasse entließ uns alle mit der ansteckenden heiteren Laune des 3. Satzes aus der Poulenc-Sonate für Klarinette und Klavier; begleitet wurde sie von Frau Feinstein.

Besichtigung durch die Gäste Hintergrundinfos Frau Stordeur im Garten ohne Worte

Bei Veranstaltungen für das lustige Beisammensein am Nachmittag und damit sich unser Meisterstück von Schulhof in seinem besten Licht zeigen konnte, waren wir Schüler auch nicht ganz einfallslos. So gab es ein Fußballturnier in der Turnhalle, Tischtennisspiele, eine Schachturnierveranstaltung und natürlich ein großes Buffet. Wer Spaß am Ausbalancieren hat, konnte sogar an einem „Wer kann am langsamsten Radfahren- Wettbewerb“ beteiligen. Führungen durch unseren Schulhof ermöglichten einen anschaulichen, tiefgründigen Einblick in unsere 5 Höfe. Schließlich ging- wie jedes Fest- auch dieses seinem Ende entgegen.

Steherrennen Tanzstunde Schachsitzung Pokerface ist gefragt!

 

Eröffnung


Zhi Feng Klasse 6

 
 

Danksagungen


Schulleiter

Blumiger Dank

Frau Stordeur

Bezirksbürgermeister Dr. Hanke

Herr Heuer

 
 

Abschluss


Anika Weichelt und Frau Feinstein

 
 

Gäste


die beeindruckten Zuschauer

Kuckuck

 

Plakate