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Die gedeckte Tafel

     

Hauptüberschrift des Themas, das uns (die  Schüler der 10. Klasse) das letzte Halbjahr über  in Kunst beschäftigte, war eine Projektarbeit: „Die gedeckte Tafel“. Hierbei arbeiteten alle Schüler mit Frau Spitzmüller, einer Berliner Künstlerin, und Frau Hofmann zusammen daran, wie man Tischsitten und Essen in der Kunst verarbeiten und darstellen kann und wie sich ihre Darstellung in den Jahren veränderte. Das ganze Projekt verlief außerdem in Zusammenarbeit mit den  Anwohnern des Berliner Seniorenstiftes „Katharinenhof“, in dem auch die Ausstellung, die nun hier in der Mensa zu sehen ist, als erstes gezeigt wurde. Wir besuchten das Seniorenheim und sprachen mit den Senioren darüber, wie die Tischsitten in ihrer Kindheit waren, sich bis heute verändert haben und welche Erinnerungen die einzelnen Senioren mit verschiedenen Essen verbinden.

Alexej Vlasenko am Klavier

Zum Thema „Die gedeckte Tafel“ hatten wir viele verschiedene Aufgaben zu bearbeiten. In der ersten Stunde bekam jeder eine „Einweg-Kamera“ in die Hand gedrückt mit der Aufgabe, zwei Wochen lang Essen zu fotografieren. Wie diese Arbeitsanweisung umgesetzt wurde, blieb jedem Schüler einzeln überlassen. Einige fotografierten jeden Tag ihr Abendessen, andere Snacks oder ihre Lieblingsessen. Die verschiedenen Umsetzungen dieser Aufgabe sind hier auf den Plakaten zu sehen.

Weitere Aufgaben waren das Malen des Lieblings- und des „Hass-Essens“. Diese Bilder wurden anschließend auf Pappteller geklebt und eine „Tafel“ wurde damit „gedeckt“. (Was hierbei entstanden ist, ist an der Decke zu sehen).

Außerdem stellte jeder Schüler möglichst originalgetreu ein Lebensmittel seiner Wahl aus Pappmaschee her.

   

Während des Unterrichts setzten wir uns außerdem intensiv mit der Entwicklung der Tischsitten und der Darstellung des Essens in der Kunst auseinander. Hierzu lasen wir Texte und diskutierten darüber. Das Gespräch mit den Senioren hat zu diesem Thema sicher auch viel beigetragen. 

                                                                        Magdalena Faust

 

 

 

Begrüßungen

   

 

 

 

 

Begrüßung durch den Schulleiter W. Szameitat