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Das Musikgymnasium Carl
Philipp Emanuel Bach liegt in Berlin-Mitte und bietet
besonders begabten jungen Musikern eine Deutschland weit
einzigartige künstlerische Ausbildung. Seit 1950 unterrichten
Dozenten und Professoren der beiden Berliner Musikhochschulen
(Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und Universität der Künste)
Schüler/innen unserer Schule, um sie auf ein professionelles
Instrumentalstudium vorzubereiten. So hat das Musikgymnasium
viele namhafte Musiker als Solisten oder in hervorragenden
Stellungen der Spitzenorchester hervorgebracht.
Das Musikgymnasium nimmt Schülerinnen und Schüler von der 5.-11. Klasse auf. Das Bildungsziel ist die allgemeinen Hochschulreife.
Das Abitur wird nach wie vor nach 13 Schuljahren abgelegt, um
genug Freiraum für die musikalische Ausbildung und die nötigen Übezeiten
zu ermöglichen.
Die beschränkte Aufnahmekapazität von 165 Schülerplätzen
ermöglicht die Bildung kleiner Klassen und einen Stundenplan,
der die musikalische Ausbildung in den gymnasialen Bildungsgang
integriert.
In den letzten Jahren wurden die Gebäude von Grund auf saniert.
Es entstanden völlig neu konzipierte und akustisch gut
ausgestattete Übe- und Unterrichtsräume, eine schöne Mensa für
die Essensausgabe sowie ein komplett saniertes historisches
Gebäudeensemble (aus dem Jahre 1893) mit neuen Fachräumen und
einem bildschönen Kammermusiksaal.
Für auswärtige Schüler der Klassen 5-10 besteht die Möglichkeit der Unterbringung
im Internat der Staatlichen Ballettschule.
Das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach Berlin
ist eine
„Schule besonderer pädagogischer
Prägung“
Seit der Errichtungsverfügung
von 1991 wurde das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach 14
Jahre lang als Schulversuch geführt. Das Ziel, den Unterricht
beider Ausbildungsteile enger miteinander zu verzahnen, konnte
bisher nur in einzelnen Teilen verwirklicht werden. So durften
die Instrumentalleistungen nur sehr eingeschränkt in die
schulischen Zensuren mit einfließen und spielten in Prüfungen
wie dem Mittleren Schulabschluss oder dem Abitur keine Rolle.
Ab dem Schuljahr 2005/06 ist dieser Zustand beendet. Wir sind
nun „Schule besonderer pädagogischer Prägung“ und genießen
eine Menge Privilegien, die den Schülerinnen und Schülern
erheblich mehr Spielraum für die künstlerische Würdigung und
Entfaltung in der gymnasialen Schullaufbahn gibt.
Es beginnt mit der Lehrerstunden - Absicherung der kleinen
Klassen, setzt sich unter vielem Anderen fort in der Integration
des Tonsatz- und Gehörbildungsunterrichts als
versetzungsrelevantes Fach und endet mit der Einbringung von
Leistungen aus „Jugend musiziert“ in die 5. Prüfungskomponente
im Abitur.
Der Wissenschaftssenator sowie die beiden Berliner Hochschulen
haben die von der Senatsschulverwaltung vorgelegten Vorgaben in
sehr hilfreicher Weise mitgezeichnet, sodass wir uns vom
politischen Bekenntnis zu einer kompetenten und umfassenden
Ausbildung junger professioneller Musiker am Musikgymnasium
getragen fühlen können.
Die einzelnen Bestimmungen:
Rahmenvorgaben
der Schule besonderer pädagogischer Prägung
Schulprogramm Musikgymnasium vom 7.09.2006
Stundentafel Musikgymnasium
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